Musik

Tom Krailing reitet wieder – Teil 2

Tom Krailing reitet wieder – Teil 2

Diesen Samstag tauft Tom Krailings neue Formation Cosmo Alley in der Kammgarn ihren Albumerstling «Now it’s on». SRF3 spielt mittlerweile regelmässig die erste Auskopplung, «Hurts on rewind». Kleiner Rewind: Teil 2 unseres Anfang Januar geführten Langstreckeninterviews in der «Parkvilla»-Bar dreht sich um «den guten Song», Radiotauglichkeit, kreatives Klauen, «Lady in Black», Italopop, Träume von einer Houseplatte und letzte Fragen à la mode de Columbo. Toms Absicht war, mich als Promotexter fürs Album zu briefen, mein Plan, die ausführlichen Informationen gleich für unser Blog zu verarbeiten, ging ebenfalls nicht so schlecht auf. Den zweiten Teil…

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Back For Good: Tom Krailing reitet wieder! – Teil 1

Back For Good: Tom Krailing reitet wieder! – Teil 1

Ich treffe mich mit Tom Krailing an dem Ort, wo die Fotos zum Debüt seiner neuen Formation Cosmo Alley entstanden und ein Hut zum Ufo wurde: im Hotel Parkvilla. Es gibt einiges zu besprechen. «Der Schaffhauser Karl May», wie ihn ein DRS3-Moderator einst genannt hat, weil sich der Schaffhauser Singer/Songwriter so souverän im Americana-Format auszudrücken pflegt, ohne je in den Staaten gewesen zu sein, hat nach gut 10-jähriger Funkstille ein neues Album am Start. Am 23. Februar wird «Now it’s on» in der Kammgarn mit vielen Gästen getauft. Wir sitzen in einem der Plüschsofas…

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Elektro aus dem Velo-Anhänger

Für ihre Kolumne im «Saiten»-Februar-Heft besuchte Anna Rosenwasser das mittlerweile vierte, illegale NZN-Outdoorfest in der letzten Nacht des vergangenen Jahres, war zwei Tage darauf auch bei den Aufräumarbeiten der Silvester-After-Hour im TapTab dabei und stellt erfreut fest, dass solche Sausen einen Hauch von Grossstadt durch das Munotstädtchen wehen lassen: Es ist der zweite Januar, und auf dem Tanzboden des TapTab kleben interessante Dinge. Wild war die Party, laut und vor allem: lang. «Um halb elf Uhr morgens haben wir gestern die Letzten rausgeschmissen», erzählen die vier jungen Menschen, die Sessel und Bretter herumtragen. Begonnen…

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Die verborgene Fete

Die verborgene Fete

Sie besetzten über den Sommer 1993 ein Haus in der Neustadt und weder Polizei noch Presse bekamen davon Wind, weil ihnen Kunst, Musik und Bier wichtiger waren als Politik. Die dritte und vorerst letzte Schaffhauser Squat-Story – auch sie veröffentlichen wir hier in voller Länge, weil in der grossen Reportage für den nächsten «Lappi» nur Auszüge daraus Platz haben werden – erzählt uns Sämi Hartmann (38): Ich bin Anfang der Neunziger immer zusammen mit Lugi, Lasse und Marlies Bier trinken gegangen. Wir sind auch oft in besetzten Häusern rumgegagelt, in der «Wohlgroth», im «Ambience», und fanden,…

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«Haben besetzt! Wollen verhandeln!»

«Haben besetzt! Wollen verhandeln!»

Sie spielten bei den Nevertscheks, den Smelly Gambas oder Tombestoned und besetzten im Frühjahr 1990 ein dreistöckiges Haus an der Fulachstrasse 18, um sich bezahlbaren Wohnraum für ihren Traum von einer grossen Wohngemeinschaft zu erstreiten. Wie sie das bewerkstelligten und was sie damit erreichten, erzählt Manu Bührer (50) – im zweiten Teil unserer kleinen Oral-Squat-History-Reihe: Ich wohnte damals zusammen mit Manfi an der Vorstadt in einer WG. Wir hatten ständig ein grosses Geläuf, viele Leute kamen auf Besuch, weil viele Leute nicht so cool wohnten wie wir. Darum die Idee, ein Haus zu besetzen.…

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Andere Schaffhauser Musikgeschichte, Vol. 12: Tombestoned († 1991)

Andere Schaffhauser Musikgeschichte, Vol. 12: Tombestoned († 1991)

Es ist Sommer 1987 und was ein Munotstädter Teenager ist, hängt am Lindli ab und dröhnt sich zu. Vier männliche Exemplare dieser Spezies belassen es jedoch nicht dabei: Christian Möhr, Stefan Brauchli, Thomas Brandenberger und Andreas Ziegler richten sich in einem Kellergewölbe beim Salzstadel einen Proberaum ein, wo sie mit ihrer ersten Band Musik aus den Sechzigerjahren nachspielen. Sie sind gerade mal volljährig geworden, tragen die Haare lang und nennen sich Tombestoned. Der Bandname ergibt sich aus zwei Vorlieben der Bandmitglieder. Ihr Faible für alles, was nach Tod riecht, führt zum englischen Wort für…

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ASM-Spezial: Untote Engel

ASM-Spezial: Untote Engel

Die Black Angels gehörten Anfang der Achtziger zu den Grossen des Schweizer Hardrocks, wurden 1985 beerdigt und beinahe 25 Jahre später wieder ausgegraben. Der einstige Sänger Ron Philips wollte nochmals auftreten – allerdings mit komplett neuer Besetzung und unter dem Namen Ron Phillips Black Angels. Anlässlich ihres Gigs vor zwei Wochen in der Kerze sprach Kevin Brühlmann mit Ron Phillips und Walt Lion, ehemals Bassist, über die Vergangenheit der Angels. Der junge Journi, der für die «schaffhauser az» schreibt, arbeitete damit ein Stück Andere Schaffhauser Musikgeschichte auf. Sein Text erschien am 29. November als…

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Heute, danach und anderswo

Heute, danach und anderswo

Museumalarm? Die Achtziger, sie sind allgegenwärtig. Sogar die neuste «annabelle» lässt eine Redaktorin ihre Adabei-Geschichte feat. Besetzte-Haus-Romantik und Sorglose-Zeit-Zelebration ausbreiten. Aktueller Aufhänger der allenthalben gefeaturten Spanne zwischen 1980 und 1989 ist «Heute und danach»: der von Lurker Grand und André Tschan mit vielen Gastautoren kompilierte Überblick zur Schweizer Underground-Musik-Szene der Achtziger in Buchform. Morgen gibts in der Roten Fabrik die erste von vier Konzert-Vernissagen zum mit mehr als 600 Seiten beeindruckenden Ziegel. Unglaublich detailreich – allein die Diskografie listet 1500 Tonträger – und dank vieler Gastautoren auch vielstimmig zeichnet «Heute und danach» Befindlichkeiten und…

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Nestbeschmutzer! (Director’s Cut)

Nestbeschmutzer! (Director’s Cut)

Sabotage the cinema, take back the screen! Vandalize the movies, bring back the dream! +++ Aus dem aktuellen Lappi: Frank K. Windelbands «Filmverführung»-Kolumne #3 über den Weirdo und Filmemacher John Waters und seine Bande. Hier in ursprünglicher Länge (plus 1’000 Zeichen). Markiert den 3. Januar 2013 schon jetzt in eurem Terminplaner: Dann laufen bei «Camera Obscura» XV im TapTab zwei John-Waters-Streifen! +++ Kein Wässerchen kann er trüben, der nette Herr mit dem Menjou-Bärtchen. Tadellos gekleidet, die etwas schütteren Haare zurückgekämmt und ein spitzbübisches Lächeln auf den Lippen. Jedoch, die Versuchung hat viele Verkleidungen und…

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Kiffen und der Wirtschaft schaden mit Manuel Stahlberger

Heutabend im TapTab! «Das Ostschweizer Gegenstück zu Mani Matter» (Renato Kaiser) mit seinem ersten Soloprogramm «Innerorts»!

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