Posts Tagged ‘ SN ’

Jünger, sympathischer, linker feat. Simon Stocker

Nun hat die Alternative Liste also einen Stadtrat. Simon Stocker ist erst 31 Jahre alt und hatte «nie, nie» (via Radio Munot) damit gerechnet, gewählt zu werden. Der wiedergewählte Stapi Feurer lieferte nach Stockers «Raketenstart» (Robin Blanck, SN) den naheliegenden Vergleich: «Er erinnert mich ein bisschen an mich vor 16 Jahren» (via Radio Munot). Simon Stocker – der jüngere, sympathischere und linkere Thomas Feurer der AL.

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Bachab? Flussab!

Bachab? Flussab!

Am Sonntagnachmittag, kurz nach halb zwei, vermeldete Radio Munot das Resultat der Abstimmung, die in Schaffhausen die grössten Wellen geworfen hatte. Es war überdeutlich: 9801 Schaffhauserinnen und Schaffhauser schickten die Rhybadi-«Aufwertung» flussab. Das ergab einen Nein-Stimmen-Anteil von 73,4 Prozent, oder, im EM-Fieber gesprochen, ein sattes 7:3! Wir haben ein knapperes Resultat erwartet, zeitweise gar befürchtet, dass sich die Befürworter durchsetzen würden. Denn die «SN»-Redaktion hatte über Wochen hinweg eine Pro-Kampagne gefahren, und wenn sie sich…

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NEIN zur «Aufwertung» der Rhybadi – rhyrhyloaded (2)

Im zweiten Teil unserer abschliessenden Kampagne geht es um die Befürworter der «Aufwertung». Welche Hand wäscht da die andere? Und weshalb beschimpfen sie Leute, die sich auf demokratischem Weg gegen die Vorlage zur Wehr setzen?  Sozialdemokratie & Jazz Der Schaffhauser Nationalrat Hans-Jürg Fehr referierte im Rahmen des Jazzfestivals Schaffhausen am dritten und letzten Jazzgespräch 2012 über den Sinn von «Leuchttürmen» im Kulturbereich. Fehr ist Sozialdemokrat und bekannt dafür, dass er sich für die kleinen Leute…

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Aus den Augen, aus dem Sinn (mit dem Wegweisungsartikel)

Das neue Polizeigesetz ist beschlossene Sache. Zwar läuft die Referendumsfrist noch, aber es zeichnet sich nicht ab, dass davon Gebrauch gemacht würde. Die SVP wurde im Kantonsrat damit besänftigt, dass auch in Zukunft nur Polizist werden darf, wer einen Schweizerpass vorzeigen kann, und die AL ist gegenwärtig damit beschäftigt, zwei Initiativen (Prämienverbilligung, Reichtumssteuer) zu stemmen, welche die Umverteilung von unten nach oben stoppen sollen. Obwohl es bei den Alternativlinken Stimmen gab, die sich vehement gegen…

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«Das sind alles Vandalen!» (Kreisky, frei nach Marcel Wenger et al.)

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Schmutz & Kunz – das Poem zur Preisverleihung!

Nachdem wir ihnen den «Adam & Eva» 2011 überreicht hatten, verlieh kürzlich auch die Migrationskonferenz der Gewerkschaft Unia den Weissmalern Schmutz & Kunz einen Preis für Zivilcourage. Die SN wetterte (kostenpflichtig), wie schon im Herbst. Passend zur Preisverleihung und um die brisanten Ereignisse zu einem würdevollen Ende zu bringen, verdichtete unser Hauspoet Gemini Grille die Geschichte der Weissmaler nun zu einem Epos in 15 Versen: Sie zogen aus mit weisser Farbe, bewaffnet wie die Schweizergarde,…

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Andere Schaffhauser Musikgeschichte, Vol. 9: Lemon Ice († 1993)

Andere Schaffhauser Musikgeschichte, Vol. 9: Lemon Ice († 1993)

Lemon Ice wird 1990 von drei Teenagerebellen mit Jahrgang ʽ74 gegründet. Roman «Lasse» Mäder, Sergio Gai und Christian «Güge» Russenberger sind Schulfreunde aus Gächlingen und Neunkirch im Chläggi. Und wie sich das gehört, wissen sie bei der Bandgründung noch nicht, welche Instrumente sie spielen sollen, geschweige denn, dass sie welche hätten. Sie wissen nur, dass sie eine Band sein wollen, nur schon, um die Mädchen aus der Parallelklasse zu beeindrucken. Und es muss eine Punkband…

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Die Grenze als Tatsache, vor allem in den Köpfen

«Ich denke, Schaffhausen hat einen guten Teil seiner wirtschaftlichen Kapazität Grenzgängern zu verdanken.» (Peter Bichsel) Gerade wird ja dieses grenzüberschreitende Literaturfestival in der Grenzregion Singen-Schaffhausen veranstaltet. Und das bringt selbst einen Journalisten wie Mark Liebenberg zum Nachdenken. Vor dem Festivalauftakt in der Singener Stadthalle führte der SN-Mann ein Gespräch mit Peter Bichsel «über das Reisen, über Grenzen, über die Globalisierung, über Literatur und Kultur» (SN, 27. März 2012), und stellte dem Schriftsteller darin unter anderem…

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Rhybadi-Debatte reloaded feat. Robin Blanck, Christian Wäckerlin, Daniel Preisig und Matthias Freivogel

Heute vor einer Woche nahm die eine Hälfte dieses Blogs Robin Blancks Dornröschen-Metapher für die Rhybadi auseinander. Denn die Rhybadi ist nichts, was geweckt werden müsste. Weil sie lebt. So, wie sie ist. Wer im Sommer in die Rhybadi geht, weiss das. Es gibt die Hardcore-Stammgäste, viele davon sind schon älter. Sie sind immer dort und werden über die knapp fünf Monate Öffnungszeit so braun und ledrig, dass die Präventionsmediziner in Hautsachen bei ihrem Anblick…

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Robin Blanque (SN)!

Robin Blanque (SN)!

Den Titel «Aufwachen, Dornröschen!» über deinem Senf zur Rhybadi-Debatte (SN-Leitartikel, 10. März 2012) hast du dir zwar éventuellement nicht selber ausgedacht, er transportiert aber trotzdem die falscheste aller möglichen Metaphern: Die Rhybadi ist doch keine schlafende Schönheit, die von Scherzprinzen wie Daniel Preisig (SVP) oder dir wachgeküsst werden will! Wenn der Sachverhalt in diesem Fall denn mit einem Frauenbild veranschaulicht werden soll, ist die Rhybadi viel eher eine kurlige aber ganz liebenswürdige, betagte Dame, die,…

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